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To the south, to the south, my time is running out

Jetzt aber mal flott nach Süden.
Wenn wir unser Ziel, Kendari, noch erreichen wollen, müssen wir mal wieder Strecke machen. Der Plan für die nächsten Wochen ist perfekt, jetzt muss er nur noch funktionieren. Also fahren wir mit dem Nachtzug von Bangkok bis Georgetown in Malaysia. Von dort nehmen wir die Fähre nach Sumatra … – FEHLER- … Die Fährverbindung wurde vor Kurzem eingestellt. Verdammt! Und warum? Weil alle immer fliegen wollen („just a 40 minutes flight. Only starting and landing!And the boat is too dangerous.“). Keiner hat mehr Zeit, um ein paar Stunden mit dem Boot zu fahren. In was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn man selbst einem fünf Jahre alten Lonely Planet und Websites, die zuletzt 2013 aktualisiert wurden, nicht mehr vertrauen kann? Nun stehen wir also in Georgetown, sind frustriert und brauchen einen neuen Plan.

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Wir fahren mit dem Zug nach Mekassa und nehmen dort die Fähre nach Sumatra … – FEHLER- … Die fährt nur alle zwei Wochen und so viel Zeit haben wir nicht mehr. Was jetzt? Mit der Fähre von Singapur nach Jakarta … – FEHLER- … die fährt erst in einer Woche, auch zu spät. Wie wärs mit Fliegen? … – FEHLER- … wir wollen nicht fliegen!!! Aber wenn wir fliegen, haben wir genügend Zeit für das, was wir in Indonesien sehen wollen … – FEHLER- … wir WOLLEN nicht fliegen! Und wenn fliegen, wo denn hin? … – FEHLER- … nicht fliegen!? Aber wenn wir nach Bali fliegen, fährt am Tag danach die Fähre nach Flores, dann könnten wir dort über zwei Wochen sein… doch fliegen? ***AHHHRRRGGGHHH****, wir fliegen!

Aber zuerst schauen wir uns Georgetown an und schlemmen in der Streetfood-Hauptstadt an leckeren Buden zur Frustbewältigung. Dann geht’s mit dem Nachtbus – mal wieder Nachtbus, hurra! – nach Kuala Lumpur, wo uns der Flieger nach Bali erwartet. Auf Bali bekommen wir zum Glück noch ein Ticket für die Fähre nach Flores. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! Dann noch kurz am Stadtstrand die Surfer beobachten und kurz durchs Meer laufen – zwanzig Stunden sind genug Bali.

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Am nächsten Morgen geht es um sieben auf die Fähre Richtung Flores – economy class, was anderes gibts nicht! Das bedeutet, viel Kontakt zu den mitreisenden Indonesiern, denn unsere „Kabine“ hat 108 Schlafplätze. Wir verbringen eine wunderschöne 34-stündige Überfahrt, vorbei an vielen üppig grün bewachsenen Vulkaninseln und lernen von ein paar neuen Freunden die ersten Brocken indonesisch und einiges über Land und Leute. Wie schön, dass es doch noch die eine oder andere Fähre auf der Welt gibt!

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Auf Flores sind wir nun am südlichsten Punkt unserer Reise angekommen, ab jetzt kommen wir der Heimat wieder näher, aber zunächst erkunden wir hier mal die Insel und schauen, was für abgefahrene Tiere wir finden. Man munkelt von Drachen…

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Ein Gedanke zu „To the south, to the south, my time is running out“

  1. Sensationeller Bericht :-) Habe mich weggeschmissen vor Lachen! Genießt eure letzten Erlebnisse noch! Wir Stammheimer freuen uns sehr auf Euch!
    Soll ich Dir mal unseren Bericht vom Wochenende 1. Spieltag LL mitgeben… Ball auf Florian FEHLER,…. Ball auf Florian FEHLER,…. Ball auf Florian,… :-)

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