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Underwater love

Der Komodo-Nationalpark, östlich von Flores, wurde 1991 gegründet. Eigentlich, um die einzigartigen, nur hier vorkommenden  Komodowarane zu schützen. Die bis zu drei Meter großen „Drachen“ sind beeindruckende Tiere. Sie ernähren sich von Wildschweinen, Rehen oder auch Wasserbüffeln, indem sie sie beißen und dadurch vergiften. Nach ein paar Tagen oder Wochen fällt die Beute tot um, so lange folgen ihnen die Echsen. Falls sie hungrig sind, können auch mal Menschen auf der Speisekarte stehen. Dabei sehen sie sooo nett aus!

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Erst etwas später wurde der Nationalpark auf das Meer in der Komodo-Region ausgeweitet, denn das ist noch beeindruckender als die Drachen.
Das Aufeinandertreffen zweier Ozeane kreiert besondere Strömungen, ein reiches Planktonvorkommen und dadurch quasi ein „All you can eat-Büffet“ für allerlei Meeresgetier. Und deshalb müssen wir die Unterwasserwelt ganz genau anschauen. Also brauchen wir einen Tauchschein!
Fünf Tage später sind wir lizenzierte Open Water Divers und sind völlig fasziniert von dem, was wir da unten gesehen haben. Es gibt auch ein paar Bilder davon!

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Die herrlich bunten Korallenriffe bilden die Kulisse für eine völlig abgefahrene Tierwelt. Mordsspektakulär sind die großen Bewohner wie gechillte Meeresschildkröten, spielende Delfine, satte Riffhaie oder majestätische Mantas, die im Wasser fliegen. Aber auch die kleinen Riffbewohner sind obercool. Nemo und Dori, Einhornfische, Gorillakrabben, Rochen, Moränen, Seesterne, riesen Muscheln, … die Farben und Formen sind so unglaublich. Gott muss einen sehr kreativen Tag gehabt haben, als er die Unterwasserwelt erschaffen hat. Wir kommen vor lauter Faszination kaum dazu, Flores zu erkunden. Aber das Meer ist einfach der Wahnsinn. Und hier kann man coole Driftdives machen – man lässt sich einfach von der Strömung mitreißen und taucht nach ein paar Kilometern Drift wieder auf:-)

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Unsere super sympathische Tauchlehrerin hat uns gewarnt, dass wir wohl keinen besseren Platz auf der Welt zum Tauchen finden werden. Wir müssen also immer wieder nach Flores kommen.
Jetzt führt uns unser Weg weiter zur letzten Station – Südostsulawesi. Dort besuchen wir „unseren“ indonesischen Chor, den wir in Schwäbisch Hall bei einem Jugendwerksprojekt zu Gast hatten. Und vielleicht finden wir dort ja nochmal ein hübsches Tauchrevier…
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