wpid-img_20150607_458911.jpg

This is my last resort

Und das haben wir auf der Insel Hoga gefunden. Eigentlich ist es auch unser „first resort“ auf der Reise, aber dazu gibt es kein Lied;-) Der Liedtitel in Utes Kopf, der sich dort schon wochenlang rumtrieb, war auch der eigentliche Grund, warum wir in ein Resort gegangen sind. Passender wären Titel wie island in the sun, another day in paradise, eine Insel, ich geh mit dir wohin du willst, auch bis ans Ende dieser Welt, … gewesen, aber Hirnfurz ist nunmal Hirnfurz!

Da in der Reisekasse noch ein paar Groschen klimpern, gönnen wir uns mal eine tropische Insel fast für uns alleine. Das Wiahoga Resort ist so ziemlich das, wovon ich träume, wenn ich von einsamen Inseln träume. Wer zu Neid neigt, sollte jetzt mit dem lesen aufhören!

image

Hoga ist Natur und Erholung pur! Es gibt ein winziges Fischerdorf am einen Ende der Insel, unberührten, weißen Sandstrand, Kokospalmen, unsere Hütte fast direkt am Strand, ein wunderschönes Korallenriff um die Insel, zum Schnorcheln und Tauchen. Die Fischer kommen in ihren Kanus mit dem Fang des Tages vorbei und unsere Resortmanagerin kocht für uns vier Bewohner leckeren Fisch, oder Shrimps, oder Calamari oder Krebse, oder…
Wenn wir nicht im kristallklaren Wasser planschen oder tauchen, liegen wir in der Hängematte zwischen Palmen und genießen das Leben. Ab und zu wandert eine Riesenechse vorbei und sagt Hallo. Abends sitzen wir am Strand und bestaunen den Sternenhimmel oder lassen Einsiedlerkrebse ein Wettrennen veranstalten.

image

Das Tauchen ist hier, wie schon in Komodo, wunderschön. Ungefähr 200 Meter vom Strand entfernt, gibt es „the wall“ – das Korallenriff fällt bis zu 50 Meter senkrecht nach unten ab. Der Hammer, aber tiefer als 24 Meter wagen wir uns nicht. Unser dive master ist ‚ne Wucht im Finden kleiner und gut getarnter Dinge. So sehen wir winzige Babyseepferdchen in blaugrau und lila, oder die zwei Zentimeter große, haarige Gorillacrab. Aber natürlich gibt es auch viele Fische zu bestaunen, in allen möglichen Formen und Farben. Am abgefahrensten sind die Nudibranches, kleine Nacktschnecken in den knalligsten Farben.

So ein Paradies versteckt sich ganz gerne, deshalb ist die An- und Abreise etwas abenteuerlich. Local boats sind angesagt, um in den Wakatobi Nationalpark zu kommen. Und so schippern wir in mehr oder weniger hochseetauglichen Gefährten vierzehn Stunden übers Meer. Und das Meer will sich uns ja auch ordentlich präsentieren und zeigt uns, wie lustig so ein Boot schaukeln kann, aber Ute ist mittlerweile so reisetauglich, dass ihr gar nicht schlecht wird. Sie liegt aber auch die ganze Zeit mit geschlossenen Augen da.

image

.
.
.

Ein Gedanke zu „This is my last resort“

  1. Heyho ihr lieben weltenbummler,

    Hab mir gerade gedacht, welcher titel passen koennte… Da kam mir der neue grand prix gewinner aus schweden in den sinn: „you are the heros of the night, ohhh“. Ja! Ihr seid zwei helden, ihr habts durchgezogen und ich finds geil und ich freu mich riesig euch wieder zu sehen. Saugt noch ein bissle sonne auf und dann ab nach hause. Hier hats uebrigens auch gerade 34 grad…. Wir freuen uns wenn wir hoeren‘ wann ihr wieder im laendle seid.
    Kuessle von lisa, steph und feli

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>